Pressemitteilung
Jena, 01.07.2026
Wenn KI Unternehmen falsch einordnet: FIDA und Jenpix zeigen, wie Firmen ihre Reputation schützen
Was passiert, wenn künstliche Intelligenz öffentlich verfügbare Informationen falsch verknüpft und daraus eine unzutreffende Aussage über ein Unternehmen ableitet? Dieser Frage widmen sich die Finanzdata GmbH und die Online-Marketing-Agentur Jenpix in der neuen Folge des Podcasts „FIDA spricht“. Gemeinsam beleuchten sie am realen Fall der Jenpix GmbH, wie KI-Fehlinformationen entstehen, welche Folgen sie haben können und wie Unternehmen richtig reagieren.
Für die Episode begrüßten die Hosts Björn Marz, Head of Consulting bei FIDA, und Lisa Heß, Marketing Managerin bei FIDA, die Jenpix-Geschäftsführerin Gundel Woite in ihrem Aufnahmestudio in Gotha. Im Mittelpunkt steht ein realer Vorfall bei Jenpix: In Medienberichten über die Insolvenz der Dreistromland AG wurde die Jenaer Online-Marketing-Agentur aufgrund einer Minderheitsbeteiligung erwähnt. KI-Systeme verknüpften diese Informationen zeitweise falsch und beantworteten die Frage „Ist Jenpix insolvent?“ mit „Ja“. Tatsächlich war Jenpix nicht von der Insolvenz betroffen und ist wirtschaftlich stabil aufgestellt.
Der Fall zeigt, wie schnell aus sachlich richtigen Einzelinformationen eine falsche KI-Antwort entstehen kann. Für Unternehmen kann das zum Reputationsrisiko werden – besonders dann, wenn potenzielle Kunden, Bewerber oder Geschäftspartner mit solchen Antworten in Kontakt kommen.
„Viele Unternehmen beobachten ihre Suchergebnisse, Presseberichte und Social-Media-Erwähnungen. Was KI-Systeme über sie sagen, haben sie dagegen häufig noch nicht im Blick“, sagt Gundel Woite, Geschäftsführerin der Jenpix GmbH. „Dabei können diese Antworten inzwischen den ersten Eindruck eines Unternehmens entscheidend mitprägen.“
In der Podcastfolge erklären FIDA und Jenpix, warum solche Fehleinordnungen grundsätzlich jedes Unternehmen treffen können und wie sich das Risiko reduzieren lässt. Entscheidend sind vor allem ein regelmäßiges Monitoring wichtiger KI-Systeme, klar formulierte und aktuelle Unternehmensinformationen sowie eine schnelle Reaktion bei falschen Aussagen. Jenpix veröffentlichte nach Bekanntwerden des Fehlers eine eindeutige Klarstellung sowie mehrere Social-Media-Posts, kontaktierte beteiligte Redaktionen, ergänzte die eigene Website um einen Pressebereich und meldete die falschen Antworten bei den betroffenen KI-Systemen. Innerhalb von 24 Stunden wurde die wirtschaftliche Situation des Unternehmens wieder korrekt dargestellt.
Die Folge verbindet zwei Perspektiven: FIDA beschäftigt sich als Beratungs- und Softwarehaus mit der praxisnahen Anwendung künstlicher Intelligenz in Unternehmen und vermittelt mit der FIDAcademy Wissen zu KI, Datenanalyse und digitalen Technologien. Jenpix unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitale Sichtbarkeit und ihre Darstellung in KI-Systemen zu verbessern. Dieser Bereich wird als Generative Engine Optimization, kurz GEO, bezeichnet.
„Generative Engine Optimization ist kein Zukunftsthema mehr – es ist bereits Realität. Unternehmen, die heute nicht aktiv steuern, wie KI-Systeme sie beschreiben, überlassen anderen die Kontrolle über ihren ersten Eindruck. Diese Podcastfolge zeigt, warum GEO ein fester Bestandteil moderner Unternehmenskommunikation werden sollte", betont Lisa Heß, Marketing Managerin bei FIDA.
Der Praxisfall macht deutlich: Unternehmenskommunikation findet heute nicht mehr nur auf Websites, in Medien oder in sozialen Netzwerken statt. Auch die Antworten von KI-Systemen werden zunehmend Teil der öffentlichen Wahrnehmung. Unternehmen sollten deshalb regelmäßig prüfen, wie sie dort dargestellt werden, und falsche Informationen frühzeitig korrigieren.
Die Folge ist ab dem 01.07.2026 auf allen gängigen Podcastplattformen verfügbar.